Projekte

Verhaltenstraining für Erstklässler

Ein positives Lernklima und ein friedliches Miteinander in der Klasse steigern die Freude am Lernen und damit auch den Lernerfolg der Kinder. Es ist wichtig, die Kinder bereits beim Schulstart gezielt dabei zu unterstützen, wie man schwierige Situationen mit anderen Menschen meistert und sich kooperativ verhält. Das Verhaltenstraining soll vorbeugend das Sozialverhalten der Schulanfänger fördern.

Während des Trainings beschäftigen sich die Kinder mit dem Erkennen und Benennen von Gefühlen, dem Einfühlen in andere sowie dem Einüben vom positiven und sozialen Verhalten in schwierigen Situationen.

Die Erstklässler gehen dabei mit Ferdi, einem Chamäleon, und seinen Freunden gemeinsam auf Schatzsuche. Auf ihrer Reise erleben sie immer wieder viele neue und unbekannte soziale Situationen. Zusammen mit der Sozialarbeiterin werden Ferdis Fragen und Probleme gelöst, um am Ende gemeinsam den Schatz zu finden.

Teamgeistertraining

Die Schulsozialarbeit bietet ein Teamgeistertraining für die dritten Klassen an. Jedes Kind soll sich in seiner Klasse wohl und sicher fühlen. Im Teamgeistertraining steht vor allem der respektvolle und faire Umgang im Mittelpunkt. Die Kinder lernen zudem, wie wichtig es ist, gut zuhören zu können, Geduld miteinander zu haben und sich gegenseitig zu helfen.

Dies wird in gemeinsamen Teamspielen erarbeitet und aktiv umgesetzt.

Streitschlichter

Streitschlichter sind Kinder aus der 4. Klasse. Sie helfen anderen Kindern in den Pausen, wenn diese Streit haben. Gemeinsam probieren sie den Streit zu lösen.

Die Streitschlichter der Wunderschule werden von der Schulsozialarbeit ausgebildet und bei ihrer Arbeit begleitet. Ein besonderes Augenmerk bei der Streitschlichterausbildung liegt dabei auf dem Erwerb sozialer Kompetenzen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und dabei unparteiisch zu bleiben, im Team zu arbeiten und die Bereitschaft zum Zuhören zu haben. Die angehenden Streitschlichter lernen auch die wesentlichen Bausteine der Streitschlichtung, wie die Stufen der Mediation, die Gesprächsregeln, sowie den Umgang mit Gefühlen.

Die Ausbildung zum Streitschlichter endet mit einer Prüfung und dem Erhalten der Streitschlichter-Urkunde.

Bewegte Pause

Durch die bewegte Pause haben die Kinder endlich wieder mehr Spaß am Spielen, denn täglich in der zweiten Pause besteht die Möglichkeit, sich ein Spielzeug auszuleihen.

Dies wird ermöglicht durch die Spielzeugpaten. Das sind Kinder aus den vierten Klassen, die sich bereit erklärt haben, einmal in der Woche in der Holzhütte auf dem hinteren Teil des Schulhofs auszuhelfen. Vorher mussten die Kinder eine Ausbildung zum Spielzeugpaten erfolgreich bestehen.

Die Spielzeugpaten kümmern sich um den Verleih der Spielzeuge, sowie die rechtzeitige Rückgabe und sorgen für ein friedvolles Spielen miteinander. Jedes Kind auf der Wunderschule besitzt einen handgefertigten Ausweis, mit dem es sich Spielzeuge ausleihen kann.

Mädchen AG

Einmal in der Woche treffen sich Mädchen aus den dritten Klassen zusammen mit der Schulsozialarbeiterin in der Mädchen AG.

Dort machen sie viele kreative, spielerische und themenbezogene Aktionen. Zum Beispiel werden dort gemeinsam Sorgenfresser genäht, Perlenschmuck gebastelt, über Jungs getuschelt und manchmal auch die Nägel lackiert. Also alles, was Mädchen Spaß macht!

BuT – kostenlose Lernförderung

Seit dem Jahr 2012 ist es möglich für Eltern, die im Leistungsbezug stehen, kostenlose Lernförderung für ihr Kind zu beantragen. Leistungsbezug bedeutet: Bezieher von Arbeitslosengeld II / Sozialgeld nach dem SGB II oder Bezieher von Wohngeld / Kinderzuschlag BKGG.

Die kostenlose Lernförderung findet wöchentlich in der Schule in Kleingruppen oder als Einzelunterricht statt. Sie kann bei Bedarf aber auch zu Hause stattfinden. Der Unterricht wird individuell auf die Bedürfnisse und Schwächen des Kindes abgestimmt.

Dazu ist es nötig den Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT) auszufüllen. Da es oft Schwierigkeiten beim korrekten Ausfüllen gibt und sich die Dauer bis zur Bewilligung des Antrages streckt, unterstützt die Schulsozialarbeit bei Fragen und beim Ausfüllen gern.

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