Aufgaben

Die Aufgaben der sozialpädagogischen Fachkraft in der Schuleingangsphase sind sehr vielfältig. Sie umfassen die Diagnostik, Förderung, Kooperation und Beratung.

Diagnostik

Eine Diagnostik in der Schule erfolgt um die Kinder bestmöglich zu unterstützen und zu fördern. Dafür wird geschaut, was das Kind zu einem Zeitpunkt alles schon kann, wo es noch Unterstützung benötigt und was es als nächstes lernen kann.

  • Vor der Einschulung:
    Die sozialpädagogische Fachkraft wirkt bei den Schulspielen mit den zukünftigen Schülerinnen und Schüler mit.
  • Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2):
    Die sozialpädagogische Fachkraft untersucht im Team mit den Klassenleitungen in welchen Bereichen die Kinder noch Unterstützung benötigen. Sie dokumentiert in Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern Entwicklungsfortschritte und Veränderungen.

Förderung

Die Förderung von Kindern erfolgt auf zwei verschiedenen Wegen. Zum einen durch die gezielte Unterstützung während des Unterrichts im Klassenraum und durch das Arbeiten in kleinen Lerngruppen. Zum anderen durch Angebote zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und Leistungsbereitschaft bei den Kindern.

Dabei erfolgt die Förderung vor allem in den folgenden Bereichen:

  • Wahrnehmung (Selbst- und Fremdwahrnehmung)
  • Organisation
  • Konzentration, Ausdauer
  • Motorik (Grob-, Fein- und Graphomotorik)
  • Sprachentwicklung und Kommunikationsfähigkeit
  • Grundlagen der mathematischen Bildung
  • Grundlagen des Lesens und Schreibens
  • soziale-emotionale Kompetenz       

Kooperation

Die Arbeit der sozialpädagogischen Fachkraft ist dabei geprägt durch Kooperation. Diese erfolgt sowohl mit den verschiedenen Akteuren der Schule als auch mit außerschulischen Partnern.

  • Teammitglied der jeweiligen Jahrgangsstufe (gemeinsam mit den Lehrkräften, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und der Schulsozialarbeit)
  • Beteiligung bei der Planung und Durchführung von Unterrichtseinheiten, Diagnostiken und Fördermaßnahmen
  • Vernetzung mit der Schulsozialarbeit und dem Offenen Ganztag
  • Mitwirkung bei der Schulentwicklung (Entwicklung von Unterrichtsprozessen, Auswahl von Diagnoseverfahren, Entwicklung eines Leitbildes sozialpädagogischer Kompetenzen und Sichtweisen)
  • Kooperation mit Kindertageseinrichtungen und professionellen Beraterinnen und Beratern

Beratung

  • Beratung von Eltern, eigenständig oder gemeinsam mit der Lehrkraft (unter anderem in Schul- und Erziehungsfragen)
  • Beratung bei verschiedenen Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung (außerschulische Therapiemöglichkeiten)
  • Beratung zur Koordination unterschiedlicher Fördermaßnahmen

Erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑