Besuch bei der Müllverbrennungsanlage in Lirich

Am Donnerstag, den 17. November 2016, besuchten Kinder aus dem Jugendhof, die Zeitungs-AG, Cindy Bach, Frau Mentgen und Herr Giedinghagen die GMVA, das heißt: Gemeinschafts-Müllverbrennungsanlage in Lirich.

Frau Köjer und Herr Pöter begrüßten uns und erzählten uns die Geschichte der Müllverbrennungsanlage. In Lirich wird schon seit 1972 Müll verbrannt. Es wird nicht nur Müll aus Oberhausen verbrannt, sondern auch aus Duisburg und sogar aus England. Anschließend zeigten sie uns den Film „The Big Bang“. In diesem Film wird gezeigt, wie man Müll richtig entsorgt.

Der Müll wird zuerst zur Presse gebracht. In der Presse wird der Müll klein gemacht. Die LKWs laden den Müll auf die Presse. Die Presse ist so stark, dass sie ein Stück Metall und ganze Rohre leicht platt drücken und zerkleinern kann. Der Müll wird Stück für Stück platt gedrückt. Dann gibt es noch eine Müllrutsche. Darauf rutscht der Müll weiter.

Der Abfall von allen Müllpressen wird mit Greifarmen transportiert. Die Greifarme transportieren sehr viel Müll am Tag. Es gibt vier Greifarme. Diese tragen den Müll von einem Kasten zum anderen. Die Greifarme werden von 4 Leuten gesteuert. Bei manchen Greifarmen bleibt manchmal Müll, zum Beispiel Autoreifen, hängen.

Der Müll wird in einem großen Kamin verbrannt. Der Rauch kommt aus dem Turm heraus. Der Turm ist 142 Meter hoch. Der Rauch aus dem Kamin ist nicht schädlich, wie bei anderen Kaminen zuhause, denn der Rauch wird dreimal gereinigt.

Am Ende waren wir im Leitungsraum der Müllverbrennungsanlage. Dort haben wir uns die Monitore genauer angesehen. Es waren ca. 60 Monitore im Raum. Auf den Bildschirmen konnte man die Verbrennung und die Kessel sehen und auch, ob alles OK ist. Es arbeiten 4 Leute im Leitungsraum. Es war ein Bild, wie es früher wohl aussah. Damals gab es weniger Bildschirme und mehr Hebel als Knöpfe. Und heute gibt es mehr Knöpfe als Hebel.

Der Besuch der Gemeinschafts-Müllverbrennungsanlage hat den Kindern und den Erwachsenen sehr viel Spaß gemacht. Alle haben viel Neues erfahren.

(Leah, Elina, Lena, Anisa)

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